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Aus dem Klinik und in der Bratpfanne

Martin u. Ivo,

Ich hab oft an euch durch der letzten Woche gedacht. Das Grund: Erstens denk ich hauefig an euch. Zweitens hatte ich die Zeit weil ich fuenf Tage in der Nervenklinik (Stressklinik) war!

Jawohl! Das nervoes Krankenhaus! (Nervous Hospital–ein Witz) Irgendwie hab ich meine Perspectiv im letzten verloren. Es war wie ich zu viele Eier jonglierte um ein Paar eben im Luft zu halten. Ich wollte alles machen–auf einmal! Lehren. Dissertation. Zweites Buch. Familie. Garten. (Reben sind noch zu scheiden.) Haus–neue Holz Fussboden im Wohnzimmer und im Flur. Waende Strichen. Neue Keramikfliesen Fussboden im Kueche. Usw., usw, usw… Hab ich vergessen, irgendwiem, dass das Leben eigentlich absurd ist.

Seit Wochen war ich Arschloch-isch zu meinen Freunde und Familie, immer kurz mit denen, immer muffellich und boese. Endlich dachte ich mir dass ich nicht aus diesem Loch allein kommen koente. Vorletzte Sonntag fuehlte ich mich als ich am Rand war, dass ich immer gleich am Weinen war. Ich zitterte im Hand und irgendwie auch im Brust–wie ich electrisch schockiert war. Virginia arbeitet an der Nacht. So hab ich einen Freund angerufen um zu sehen ob Nick bei dem uebernachten koennte. Ich hab rundherum angerufen ein krankenhaus zu finded das meine Versicherung nimmt. Irgendwie hatte ich genug drauf in der Zeit um meine Medikamente zu sammlen und die in ein einem Plastiktute rein zu tun. Ich hab alles erledigt fuers Haus und Familie vor ich abgefahren bin.

Dann bin ich in der Klinik gegangen, einfach so, und sagte den Leute dass ich da bleiben wollte. Ich war aus meinem Kopf. Die Krankenschwester die ins Buero arbeitet hat mich einige Fragen gefragt. Dann fragte sie mich, ob ich Selbstmordgedanken hatte. Ich fragte sie, “Was ist eine gute Depression ohne Selbstmordgedanken? Sie sind Normal, nicht wahr?” Sie hat mich sofort registert.

Das erste Nachmittag und Abend sind mir noch verschwommen. Aber langsam durch den naechsten Tagen war alles klarer geworden. Wir muessten ja Medikamenten wieder umstellen dass sie richtig fuer dieses Fall und Situation waren. Hab ich mit den Therapeuten und Psychologen lang geredet. Der Psychiater war echt gut–sehr sympatisch und verstaendissvoll. Bei Donnerstag fuehlte cih mich stark genug nochmal das taegliche Leben zu versuchen und ging ich fort. Zuerst fuehlte ich mich komisch. Aber nach und nach geht’s alles viel besser als sonst.

Ich schaetzte: Fruehling ist meine schlechteste Jahrzeit. Jede Fruehling tauch ich auf der Fels in Depression rein. Jedes Jahr vergesse ich dass es kommt bis ich bis zu den Augen in der geistige Dunkelheit bin. Dieses Mal war nicht anders ausser dass es viel tiefer als Normal war. Dann mit allen den anderen Sachen die ich angenommen hab…

So heute bin ich viel besser drauf als vor einer Woche. O hei, me’ Lieverman (sagen der die Trierer)! Sagte ich zu Caro und Billy dass manchmal Menschen ihren Fuesse hoch heben und andere Leute nett zu ihm reden haben muessen. Es hat mir echt gut getgan. Bin ich noch nicht wieder fit, aber gleich. Ich hab meine Perspectiv und Humor wieder gefunden. Das Dunkelheit brecht noch wieder ins Licht aus.

Uebrigens war letzte Woche das Semester Fruehlingspause! Glueck gehabt.

Ich bin ja noch im Griff der Depression, aber weiss ich schon dass von Ihrer Natur aus sie schon wieder ab wird. Sowas weiss ich jedes Mal. Trotzdem, koennte ich es DIESES Mal nicht sehen. Gluecklischerweise hatte ich das Wissen dass es das Ende War.

Ich muess heute abend noch ein bisschen arbeiten. Diese Woche hab ich Eisenarbeiter Berufschule, deswegen muess ich fuer meine Unterricheten ein bisschen vorbereiten muessen.

Ich werde mehr irgenwann diese Woche schreiben.

Patricio

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